Sascha Grammel

  • Sasha, eigentlich Sascha Schmitz (* 5. Januar 1972 in Soest, Nordrhein-Westfalen) Sasha wurde mehrfach mit dem Musikpreis Echo Pop ausgezeichnet.

    Leben

    Privatleben

    Sascha Schmitz's Mutter Ramona Schmitz, eine Erzieherin,

    Von 2003 bis 2008 war Sascha Schmitz mit Marta Jandová, der Leadsängerin der Rockband Die Happy liiert, mit der er ab November 2005 im Hamburger Schanzenviertel lebte.

    Karriere

    Sashas Karriere als Musiker begann 1990 in einer Schulband namens Bad to the Bone, die mit Coverversionen und Eigenkompositionen bei Kneipenauftritten und kleinen Konzerten im Kreis Soest erfolgreich war.

    Der Durchbruch gelang Sasha 1998 mit dem Titel If You Believe, der sich über 500.000 Mal verkaufte und auch international erfolgreich war.

    Sasha arbeitet auch mit anderen Künstlern zusammen und singt dabei teilweise in deutscher Sprache. 2001 nahm er mit Edo Zanki & Friends (Edo Zanki, Xavier Naidoo, Rolf Stahlhofen und Till Brönner) den Titel Gib mir Musik auf.

    Den Titel Turn It into Something Special schrieb er für Dieter Wedels Fernsehserie Die Affäre Semmeling.

    Neben seiner Karriere im Musikgeschäft spielte Sasha 2007 in dem Kinofilm Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken mit;

    Für die Verfilmung der Jugendbuchreihe Die drei ??? mit dem Titel Das Geheimnis der Geisterinsel steuerte Sasha das Titellied Hide & Seek bei. 2014 nahm Sasha an der Sendereihe Sing meinen Song – Das Tauschkonzert teil, die in acht Folgen bei VOX ausgestrahlt wurde. In einer Folge wurden einige seiner Hits von anderen Musikern gesungen.

    Dick Brave and the Backbeats

    Als Dick Brave and the Backbeats hat Sascha Schmitz zusammen mit André Tolba „Adriano Batolba“ (Gitarre), Maik Schott „Mike Scott“ (Piano), Felix Wiegand „Phil X Hanson“ (Bass) und Martell Beigang „Matt L. Hanson“ (Drums) das Rockabilly-Album Dick This veröffentlicht, auf dem unter anderem ein Pop-Klassiker des Jahres 1961 Take Good Care of My Baby von Carole King und Gerry Goffin neu aufgelegt wurde. Das Album erreichte Platz eins der deutschen Charts.

    Im Frühjahr 2004 hat dieses Projekt einiges Aufsehen erregt, weil die Stadtverwaltung von München ein gemeinsames Freiluftkonzert von Dick Brave mit der Band Reamonn auf dem Münchener Königsplatz nicht genehmigen wollte. Die Begründung: ein derartiges Konzert sei mit der historischen Bedeutung des Platzes (der während der Zeit des Nationalsozialismus propagandaträchtiger Schauplatz von Massenveranstaltungen war) nicht vereinbar. Letzten Endes konnte die Stadtverwaltung jedoch überzeugt werden, unter anderem mit dem Argument, dass Künstler wie Sting oder Eros Ramazzotti zuvor schon unbeanstandet auf dem Königsplatz Konzerte geben durften.

    Die Idee zur Kunstfigur Dick Brave kam Schmitz Ende 2002, als er gerade eine Pause einlegte und dennoch für Freunde und Bekannte ein inoffizielles Weihnachtskonzert geben wollte, aber nicht als „Sasha“; inspiriert von einem Plakat von Nick Cave and the Bad Seeds wurde der Name Dick Brave and the Backbeats erfunden.

    Ein vorläufiges Abschiedskonzert von Dick Brave fand am 22. Dezember 2004 in der Dortmunder Westfalenhalle vor 10.000 Fans statt. Die Einnahmen des Konzerts wurden an wohltätige Einrichtungen gespendet.

    Am 8. Oktober 2011 trat die Band bei der TV total Stockcar Crash Challenge 2011 mit ihrem neuen Lied Just Can’t Get Enough auf. Das Stück ist auch auf dem am 14. Oktober 2011 erschienenen Album Rock ’n’ Roll Therapy enthalten.

    Am 3. Juni 2012 traten Dick Brave and the Backbeats auf dem Festival Rock am Ring auf,

    Soziales Engagement

    2003 nahm Sasha zusammen mit Nena, Jasmin Tabatabai, Ben, Udo Lindenberg, Helge Schneider und Joachim Witt den von Nena 1989 geschrieben Titel Wunder geschehen neu für den Red Nose Day 2003 auf ProSieben auf..

    Diskografie

    Auszug aus den Veröffentlichungen von Sasha:

    Filmografie

    • 2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
    • 2008: Ossi’s Eleven
    • 2010: C.I.S. – Chaoten im Sondereinsatz
    • 2011: Heiter bis tödlich: Hubert & Staller (Gastauftritt)
    • 2011: Finding Brave – A True Story[42]
    • 2012: Das Hochzeitsvideo
    • 2013: Bully macht Buddy
    • 2014: Sing meinen Song – Das Tauschkonzert
    • 2014: Rising Star

    Wichtige Auszeichnungen

    ECHO Pop

    • 2000: in der Kategorie „Newcomer national“
    • 2002: in der Kategorie „Videoclip national“ (Here She Comes Again)
    • 2004: in der Kategorie „Best Artist“
    • 2015: in der Kategorie „Partner des Jahres“ (Sing meinen Song – Das Tauschkonzert)

    Bambi

    • 1999: in der Kategorie "Pop National"

    Goldene Kamera

    • 2001: in der Kategorie „Pop national“

    Deutscher Fernsehpreis

    • 2014: für „Beste Unterhaltung Show“ (Sing meinen Song - Das Tauschkonzert)

    Radio-Regenbogen-Award

    • 2001: in der Kategorie "Pop National"

    RSH-Gold

    • 1999 Erfolgreichster deutschsprachig produzierter Newcomer des Jahres 1998

    1 Live Krone

    • 2000: in der Kategorie „Bester Künstler“
    • 2001: in der Kategorie „Bester Künstler“
    • 2002: in der Kategorie „Bester Künstler“

    Bravo Otto

    • 1998: Silber in der Kategorie „Sänger“
    • 1999: Silber in der Kategorie „Sänger“
    • 2000: Gold in der Kategorie „Sänger“
    • 2001: Silber in der Kategorie „Sänger“

    Comet

    • 1999: in der Kategorie „Newcomer National“
    • 2004: in der Kategorie "Künstler National" (als Dick Brave)

    DVD Champion

    • 2004: in der Kategorie „Artistic Achievement Award“ (als Dick Brave)

    Goldene Europa

    • 1999: in der Kategorie "Newcomer National"

    IFPI Platinum Europe Awards

    • 2000: „1x Platin“ (für 1 Million verkaufte Alben in Europa)

    Literatur

    • Julia Edenhofer: A Dedication to Sasha. Das inoffizielle Fanbuch über den neuen Superstar. Verlagsgruppe Droemer Knaur, München 2002, ISBN 3-426-61620-3.

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. Themen: Sasha. In: wissen.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    2. http://www.discogs.com/artist/164150-Sasha-5?filter_anv=1&anv=Sasha+Alexander
    3. Alles zum Thema: Sasha. In: gq-magazin.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    4. Markus Lanz, ZDF vom 10. Februar 2015
    5. Marta Jandová – Popstarsjurorin 2010. In: popstars-news.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    6. Sasha heiratet seine Traumfrau, Epoch Times, 26. November 2014
    7. M. Girkens: Erstes „Heimspiel“ ein voller Erfolg. Bad to the bone stellte sich im Soester Anno vor. In: Soester Anzeiger. 21. März 1991
    8. laut.de-Biografie: Sasha. In: laut.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    9. Sasha – Good News On A Bad Day. In: Radio Contact. Abgerufen am 15. September 2012.
    10. a b c d Biographie. In: sasha-forever.de. Abgerufen am 15. September 2012 (PDF).
      Dick-Brave-Biographie
    11. a b Sascha (Sänger). In: Berliner Morgenpost. Abgerufen am 15. September 2012.
    12. Die COMET 1999 Gewinner auf einen Blick. In: comet.viva.tv. Abgerufen am 15. September 2012.
    13. Bambi-Verleihung: Goldene Rehe für die Popstars. In: Spiegel Online. Abgerufen am 15. September 2012.
    14. Nachwuchspreis (Newcomer) national/international. In: chartsservice.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    15. Edo Zanki & Friends – Gib mir Musik. In: hitparade.ch. Abgerufen am 15. September 2012.
    16. Mittermeier + Friends. In: cd-lexikon.de. Abgerufen am 15. September 2012.
    17. Stefan Waggershausen – So ist das Spiel. In: hitparade.ch. Abgerufen am 15. September 2012.
    18. Die Affäre Semmeling. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    19. Sasha – Open Water. In: allmusic.com. Abgerufen am 16. September 2012.
    20. Musiker Sasha erhält eigene Sat.1-Show. In: quotenmeter.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    21. Darsteller. In: maennerundfrauen.film.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    22. Die drei Fragezeichen – Titeltrack von Sasha. In: movie-infos.net. Abgerufen am 16. September 2012.
    23. Sasha: gemeinsame Sache mit „Bully“. In: viviano.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    24. Dick Brave & The Backbeats – Dick This! In: hitparade.ch. Abgerufen am 16. September 2012.
    25. The Rock Brothers. Dick Brave & The Backbeats & Reamonn. In: ganz-muenchen.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    26. Dick Brave & the Backbeats. In: ringrocker.com. Abgerufen am 16. September 2012.
    27. Elvis lebt!: Als Dick Brave zurück in die 50er. In: br.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    28. http://www.bild.de/leute/aktuell/leute/pink-interview-226000.bild.html
    29. Dick Brave & The Backbeats: 6. Juni 2011 in München. In: musik.kleiner-kalender.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    30. Tumulte überschatten Rheinkultur. In: general-anzeiger-bonn.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    31. Die Musikacts bei der Stock Car Crash Challenge am 08. Oktober 2011. In: tvtotal.prosieben.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    32. Team Dick Brave and the Backbeats. In: my-tvtotal.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    33. History. In: rock-am-ring.com. Abgerufen am 16. September 2012.
    34. Dick Brave & The Backbeats. In: deichbrand.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    35. http://www.tip-berlin.de/node/470184
    36. recorded music. In: musikmarkt.de. Abgerufen am 31. Januar 2013.
    37. Nena & Friends – Wunder geschehen. In: hitparade.ch. Abgerufen am 16. September 2012.
    38. Live Earth Konzert in Hamburg – Infos zum Event in der AOL Arena. In: hamburg-web.de. Abgerufen am 16. September 2012.
    39. Viva con Agua erhält die Auszeichnung „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“. In: vivaconagua.org. Abgerufen am 16. September 2012.
    40. kickenmitherz.de
    41. Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage. Gymnasium Schwarzenbek, 9. August 2013, abgerufen am 4. Dezember 2014.
    42. Sasha. In: IMDb. Abgerufen am 16. September 2012.
    43. Archiv des Echo Pop
    44. Offizielle Webseite des BAMBI
    45. Offizielle Webseite Die Goldene Kamera
    46. Archiv von Radio Regenbogen
    47. RSH-Gold Verleihung 1999

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