Jean de France

Didier Barbelivien

  • Didier Barbelivien (* 10. März 1954 in Paris) ist ein französischer Komponist, Liedtexter und Sänger.

    Leben

    Ab Mitte der 1970er Jahre schrieb er mehrere erfolgreiche Titel für Johnny Hallyday, Michel Sardou, Patricia Kaas, Gérard Lenorman und Michèle Torr.

    Als Komponist und Texter war er u.a. auch für Hervé Vilard, Gilbert Montagné, Marcel Amont, Marie Laforêt, Demis Roussos, Enrico Macias, Dalida, Claude François, Gilbert Bécaud, Corynne Charby, Lisa Angell, Mireille Mathieu, Glenn Medeiros, Julio Iglesias, Sylvie Vartan, Frank Michael, Shirel, Garou und Marilou Bourdon tätig.

    Viermal nahm Didier Barbelivien als Komponist am Eurovision Song Contest teil. 1978 landeten von ihm geschriebene Songs auf den Plätzen 3 und 4. Joël Prévost sang für Frankreich Il y aura toujours des violons, das in Zusammenarbeit mit Gérald Stern entstand. Der monegassische Beitrag Les Jardins de Monaco verpasste das Podest knapp. Caline und Oliver Toussaint sangen dieses Werk, das Barbelivien gemeinsam mit Paul de Senneville, Jean Albertini und Olivier Toussaint komponiert hatte. 1979 nahm Monaco erneut mit einem von Barbelivien, De Senneville und Albertini geschriebenen Lied teil. Laurent Vaguener landete mit Notre vie c’est la musique auf dem 16. Platz. 1995 sang Nathalie Santamaria Il me donne rendez-vous, das sich auf dem vierten Rang platzierte. Das Lied schrieb Barbelivien in Zusammenarbeit mit François Bernheim, mit dem auch die meisten Lieder von Patricia Kaas entstanden sind.

    In den 1980er und 1990er Jahren trat Didier Barbelivien auch als Sänger in Erscheinung. Die größten Erfolge feierte er im Duett mit Félix Gray. 1990 bzw. 1991 schafften sie mit den Liedern À toutes les filles und Il faut laisser le temps au temps in der französischen Hitparade zwei Nummer-1-Hits in Folge.

    Weblinks

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