Anna Depenbusch & Mark Forster

  • Anna Depenbusch (* 17. Oktober 1977 in Hamburg) ist eine deutsche Liedermacherin.

    Werdegang

    2005 veröffentlichte Anna Depenbusch ihr Debütalbum Ins Gesicht bei Rintintin Musik, ein Crossover (Musik) aus Pop und Chanson. Der Song Heimat von dieser Platte wurde für den Deutschen Musikautorenpreis nominiert. Gelobt wurde vor allem der unverkrampfte und persönliche Umgang mit dem in Deutschland so schwierigen Thema.

    Mit ihrem zweiten Album, Die Mathematik der Anna Depenbusch aus dem Jahre 2011, etablierte sie sich in kurzer Zeit als Pop-Chansonsängerin in der deutschen Musikszene. Am 9. Dezember 2010 trat Anna Depenbusch mit dem Song Kommando Untergang aus Die Mathematik in der Sendung Inas Nacht auf. Depenbusch bezeichnet diesen Auftritt rückblickend als Initialzündung für ihre Karriere. Das Album stieg daraufhin Ende Januar 2011 auf Platz 25 in die Longplay-Charts ein. Aufgrund des großen Erfolges des Albums nahm sie die Songs im selben Jahr nochmals in einer Fassung nur mit Klavier auf und veröffentlichte diese unter dem Titel Die Mathematik der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß. 2012 wurde sie mit dem Fred-Jay-Preis

    Am 5. Oktober 2012 erschien ihr viertes Album, Sommer aus Papier, das unter anderem ein Duett mit Mark Forster enthält, und auf Platz 34 in die deutschen Longplay-Charts eingestiegen ist. Anna Depenbusch steht bei dem Label 105music unter Vertrag. Depenbusch textet, komponiert und produziert selbst, so dass sie den Liedermachern zugeordnet werden kann. Stilistisch festlegen will sich Anna Depenbusch aber nicht und experimentiert mit verschiedenen Genres wie Blues und Country, wenngleich in ihre Musik unverkennbar musikalische Elemente aus dem Chanson zu hören sind.

    Daneben ist sie aber unter Pseudonymen auch in anderen Stilrichtungen aktiv. Als Anastasica kooperierte sie seit 2003 mit dem Hamburger Chillout-Projekt Max Melvin. Weihnachten 2008 steuerte sie unter dem Pseudonym Ella Larsson mit Lara’s Song die Musik für den Werbespot der deutschen Telekommunikationsfirma T-Mobile bei.

    Vor ihrer Solokarriere sang Depenbusch unter anderem im Background von Orange Blue.

    Kritiken

    Anlässlich ihres Tourstarts im September 2011 schrieb das Hamburger Abendblatt:

    Zu Die Mathematik der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß urteilt das Hamburger Feuilleton:

    Ebenfalls im Hamburger Feuilleton erschien folgende Kritik zum Album Sommer aus Papier:

    laut.de urteilt über Sommer aus Papier:

    Diskografie

    Singles

    • Tango (Maxi Single CD, 2005, Rintintin Musik)
    • Heimat (2006, Rintintin Musik)
    • Wir sind Hollywood (2010, 105 Music / Sony Music)
    • Ich & Du (Duett mit Mark Forster, 2013, 105 Music / Sony Music)

    Alben

    • Ins Gesicht (CD, 2005, Rintintin Musik)
    • Die Mathematik der Anna Depenbusch (2011, 105 Music / Sony BMG)
    • Die Mathematik der Anna Depenbusch in Schwarz-Weiß (2011, 105 Music / Sony BMG)
    • Sommer aus Papier (2012, 105 Music / Sony BMG)

    Auszeichnungen

    • 2012: Fred-Jay-Preis
    • 2012: Deutscher Chanson-Preis

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. a b c Chartverfolgung Deutschland
    2. http://www.hamburger-feuilleton.de/tag/die-mathematik-der-anna-depenbusch/
    3. GEMA: Anna Depenbusch mit dem Fred-Jay-Preis 2012 ausgezeichnet, abgerufen am 26. September 2012
    4. Anna Depenbusch mit dem deutschen Chanson-Preis geehrt., in: Hamburger Abendblatt vom 1. November 2012, abgerufen am 7. Januar 2013
    5. Chartverfolgung Deutschland Anna Depenbusch, abgerufen am 19. Oktober 2012
    6. Wer singt Such A Peaceful Christmas? (Memento vom 29. Dezember 2008 im Internet Archive)
    7. Die Mathematik der Anna Depenbusch, CD-Besprechung, Links, Track-Liste
    8. Andreas Borcholte: Die Möglichkeit einer Insel. In: Spiegel Online vom 17. November 2005, abgerufen am 26. September 2012
    9. Tom R. Schulz: Anna Depenbusch: Ein sagenhaftes Solodebüt. In: Hamburger Abendblatt vom 26. September 2011, abgerufen am 26. September 2012
    10. N. Fingerhut: Schlossfräulein ohne Fahrrad. In: Hamburger Feuilleton vom 25. September 2011, abgerufen am 26. September 2012
    11. M. Schumann: Leimrute. In: Hamburger Feuilleton vom 6. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012
    12. A. Schulz: "Mit Verlaub, Sie haben da etwas Sternenstaub". Auf: laut.de vom 5. Oktober 2012, abgerufen am 16. Oktober 2012

    Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.