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Counting Crows

Über Counting Crows

Counting Crows ist eine 1991 in San Francisco gegründete Rockband, die vor allem nach dem Erscheinen ihres Debütalbums August and Everything After mit dem Hit "Mr. Jones" 1994 große Popularität erlangte. Ihr Musikstil wird oft als melancholischer Folk-Rock bezeichnet.

Herkunft des Namens

Der Bandname "Counting Crows" stammt von einem englischen Abzählreim, der in dem Song A Murder Of One auf dem Album August and Everything After gesungen wird:

Dabei wird counting crows (Krähen zählen) als eine besonders unnütze Beschäftigung dargestellt. Sänger Adam Duritz sagte hierzu, Namen seien austauschbar und wertlos.

Entwicklung

Sänger Adam Duritz (* 1. August 1964) und Gitarrist David Bryson (* 5. Oktober 1961) lernten sich über den in San Francisco sehr bekannten Musiker David Immerglück kennen. Im August 1991 nahmen sie zusammen mit Matt Malley (* 4. Juli 1963, Bass), Charles Gillingham (* 12. Januar 1960, Keyboards) und Steve Bowman (* 14. Januar 1967, Drums) ein Demotape auf, das heute unter dem Namen "Flying Demos" bekannt ist.

Nach weiteren Auftritten in San Francisco lagen diverse Angebote von Plattenfirmen vor, von denen Geffen Records unter der Auflage der Band, die Aufnahmen zu August and Everything After ohne Zeitdruck in einem dafür angemieteten Haus zu erstellen, den Zuschlag erhielt. Das Album erschien am 14. September 1993 und erreichte bis 1996 siebenfachen Platin-Status. Der Rolling Stone nannte August and Everything After "eines der besten Rockalben 1993".

Kurz nach Erscheinen des Debütalbums trat Gitarrist Dan Vickrey (* 26. August 1966) in die Band ein. Nach einer ausgedehnten Tour u.a. durch Europa kam es zum Bruch mit Schlagzeuger Steve Bowman, der fortan von Ben Mize (* 2. Februar 1971) ersetzt wurde.

Am 8. Oktober 1996 erschien das zweite, von Gil Norton produzierte Album Recovering the Satellites.

Von Juli bis November 1997 tourten die Counting Crows durch die USA. Die letzte Show am 6. November im New Yorker Hammerstein Ballroom wurde für MTVs "Live at the Ten Spot" aufgezeichnet. Bereits vorher, am 12. August, nahm die Band in den New Yorker Chelsea Studios die VH-1 "Storytellers" auf. Zusammen erschienen die beiden Liveaufnahmen auf Across A Wire / Live in New York City am 14. Juli 1998.

Die Arbeit am dritten Studioalbum begann im August 1998. Auch This Desert Life wurde in einem Haus in den Hollywood Hills aufgenommen und erschien am 2. November 1999. Der Song Colorblind erschien außerdem auf dem Soundtrack des Films Eiskalte Engel.

Nach erneuten ausgedehnte Touren durch die USA im Sommer 1999 und 2000 sowie zwei Europatouren im Herbst 1999 und Frühjahr 2000, pausierten die Counting Crows 2001. Anschließend nahmen sie die Arbeit an ihrem vierten Studioalbum auf, das am 9. Juli 2002 unter dem Titel Hard Candy erschien. Unter anderem wurden darauf der Song Big Yellow Taxi von Joni Mitchell neu interpretiert. Dieser Song ist allerdings ein "Hidden Track" und auf dem Back-Cover nicht zu lesen. Der Song erschien mit Vanessa Carlton als Backgroundsängerin auch auf dem Soundtrack des Films Ein Chef zum Verlieben mit Sandra Bullock und Hugh Grant.

Im November 2003 erschien das Album Best of… Films About Ghosts. Außerdem tourten die Counting Crows 2003 u. a. zusammen mit John Mayer, Maroon 5 und der Graham Colton Band.

Im Sommer 2004 schrieben Counting Crows den Song Accidentally in Love für den Soundtrack des Films Shrek 2, der für einen Oscar nominiert wurde.

Im März 2008 erschien das Album Saturday Nights and Sunday Mornings. Dieses Album, das musikalisch in zwei Teile aufgeteilt ist, bietet im ersten Teil härtere und rockige Titel und auf Teil zwei eher melancholische und auch recht folkige Songs. Erste Singleauskopplung aus dem Album war der Track You Can't Count On Me.

Diskografie

Livealben

Kompilationen

Weitere Alben:

  • 2012: Live in New York City 1997
  • 2013: Echoes of the Outlaw Roadshow

Einzelnachweise

  1. abcd Chartquellen: DE AT CH UK US

1Austriancharts2Die offizielle Schweizer Hitparade3Media Control Deutschland4Everyhit.com5Schwedische Hitparade6Billboard

Weblinks

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