Trackshittaz

  • Trackshittaz ist ein österreichisches Hip-Hop-Duo aus dem Mühlviertel. Mit dem Lied Oida taunz! schafften sie als erste österreichische Hip-Hop-Gruppe einen Nummer-eins-Hit.

    Bandgeschichte

    Die Band wurde im Frühjahr 2010 von Lukas Plöchl (Künstlername G-Neila) und seinem Bandkollegen Manuel Hoffelner (Künstlername Manix), einem aus Leopoldschlag stammenden Schüler der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Freistadt, gegründet

    Von Oktober 2010 bis Jänner 2011 nahm Plöchl an der Castingshow Helden von morgen des ORF teil. Nach seinem Auftritt in der ersten Show wurden die beiden Musiker mit dem Titel Oida taunz! von Sony Music unter Vertrag genommen. Auch mit Guuugarutz, das im Jänner 2011 erschien, wurde diese Position erreicht.

    Im Herbst 2010 wurde Trackshittaz für die österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert und erreichte den zweiten Platz. Das zweite Album aus dem Juli 2011, Prolettn feian längaah, erreichte ebenso wie das Debüt auf Anhieb Platz 1 und wurde von der Musikindustrie mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Mit dem Non-Album-Track Touchdown steuerten sie den offiziellen Song zur Football-WM bei. Im Herbst 2011 war ihr Lied Schnitzi im Soundtrack zur David-Schalko-Verfilmung von Thomas Glavinics Roman Wie man leben soll zu hören.

    2012 nahmen Trackshittaz erneut an der nationalen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2012, Österreich rockt den Song Contest, teil. Mit dem Lied Woki mit deim Popo gewannen sie vor Conchita Wurst, die zwei Jahre später den ESC gewann. Nach einer zweijährigen Pause erschien im März 2014 ihr viertes Album mit dem Titel #TS4. Dazu gab es zwei Vorabsingles, Gmiatlich Dreschn und Schuachblattlaboogie.

    Stil

    Der Stil der Trackshittaz wird des Öfteren als Traktorgängsta-Partyrap bezeichnet und ähnelt der Hip-Hop-Form Dirty South. Zum Großteil bestehen ihre Lieder aus einfachen Raps und basieren auf elektronischen Beats.

    Die Zugehörigkeit des Duos zur Hip-Hop-Szene ist umstritten. Die Trackshittaz selbst sehen sich nicht als klassische Vertreter dieses Genres.

    Diskografie

    Alben

    • 2011: Oidaah pumpn muas‘s
    • 2011: Prolettn feian längaah
    • 2012: Traktorgängstapartyrap
    • 2012: Zruck zu de Ruabm
    • 2014: #TS4

    Singles

    • 2010: Oida taunz (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Guuugarutz (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Killalady (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Touchdown (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Grüllarei (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Oida Chüüü (Columbia/Sony Music)
    • 2011: Woki mit deim Popo (Columbia/Sony Music)
    • 2012: Geila ois (Columbia/Sony Music)
    • 2014: Gmiatlich Dreschn (Columbia/Sony Music)
    • 2014: Schuachblattlaboogie (Columbia/Sony Music)
    • 2014: Politisch Korrekt

    Auszeichnungen

    • 2011: Goldene Schallplatte für 10.000 verkaufte Alben Oidaah pumpn muas’s in Österreich
    • 2011: Goldene Schallplatte für 15.000 verkaufte Singles Oida taunz! in Österreich
    • 2011: Platin-Schallplatte für 20.000 verkaufte Alben Oidaa pumpn muas’s in Österreich
    • 2011: Goldene Schallplatte für 10.000 verkaufte Alben Prolettn feian längaah in Österreich
    • 2012: Goldene Schallplatte für 10.000 verkaufte Alben Zruck zu de Ruabm in Österreich

    Einzelnachweise

    1. nachrichten.at: Die „Trackshittaz“ ganz privat, 21. August 2010
    2. www.klatsch-tratsch.de
    3. derStandard.at: "Alloa bam Fraunz" der Trackshittaz, 19. August 2010
    4. derstandard.at Archiv: Franz und die Mühlviertler Traktorgangsta. Markus Rohrhofer, 23. August 2010, abgerufen am 12. Mai 2014 (deutsch).
    5. Kleine Zeitung: Rap-Nummer zielt auf Charts, 28. Oktober 2010
    6. nachrichten.at: Lukas Plöchl: Der über Landluft und stinkende Kühe rappt, 3. November 2010
    7. Kurier: Lukas Plöchls "Oida Taunz!" auf Platz 1 (Memento vom 12. November 2010 im Internet Archive)
    8. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120225_OTS0001/trackshittaz-rocken-den-song-contest
    9. “Wir haben einen Niederschlag erlebt”. diepresse.com, 23. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014 (deutsch).
    10. Letzter Platz für die Trackshittaz. derstandard.at, 27. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014 (deutsch).
    11. Anna Gasteiger: Trackshittaz: enttäuscht und neben der Spur. kurier.at, 23. Mai 2012, abgerufen am 12. Mai 2014 (deutsch).
    12. a b Chartdiskografie Österreich
    13. Stefan Niederwieser: Traktorgangsta Partyrap. thegap.at, 25. Oktober 2010, abgerufen am 12. Mai 2014 (deutsch).
    14. Ghetto von Morgen in: The Gap, Februar 2010

    Weblinks

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