Tarja

  • Tarja Turunen (* 17. August 1977 in Kitee, Finnland; vollständiger Name Tarja Soile Susanna Turunen Cabuli), außerhalb ihrer Heimat auch nur als Tarja bekannt, ist eine finnische Sopranistin und Songwriterin. Zusammen mit Tuomas Holopainen und Emppu Vuorinen gründete sie 1996 die finnische Symphonic-Metal-Band Nightwish, der sie bis Ende 2005 als Sängerin angehörte. Seit dem Ende der Zusammenarbeit mit Nightwish widmet sie sich unter dem Namen Tarja ihrer Solokarriere im Bereich Symphonic Rock bzw. Symphonic Metal mit klassischem „opernhaften“ Gesang sowie mit der Band Harus im Bereich klassischer Musik.

    Biografie

    Kindheit und Jugend

    Tarja Turunen wuchs mit einem älteren und einem jüngeren Bruder in Puhos auf, einem zu Kitee gehörenden Dorf. Ihre musikalische Ausbildung begann sie im Alter von sechs Jahren mit Klavierunterricht. Wenig später begann sie in einem örtlichen Chor zu singen. Auf der Gesamtschule in Kitee wurde sie schnell berühmt und berüchtigt dafür, in jedem Projekt mitzusingen.

    Nach Abschluss der Gesamtschule wechselte sie auf ein Musikgymnasium in Savonlinna; mit 18 Jahren zog sie nach Kuopio, um an der Sibelius-Akademie Musik zu studieren. Als sie in den Weihnachtsferien 1996 von ihrem ehemaligen Schulkameraden Tuomas Holopainen gefragt wurde, ob sie an seinem akustischen Musikprojekt teilnehmen wolle, sagte sie sofort zu. Bei der Aufnahme der ersten Demo stellte sich heraus, dass Turunens Stimme durch den klassischen Gesangsunterricht deutlich kraftvoller geworden war, als Holopainen sie aus der Schulzeit in Erinnerung hatte.

    Bei den darauf folgenden Bandproben verwendete Emppu Vuorinen anstelle der akustischen Gitarre immer häufiger eine elektrische Gitarre. Schließlich stieß mit Jukka Nevalainen auch ein Schlagzeuger zur Band und Holopainen entschloss sich, Nightwish zu einer Metalband zu machen.

    1998 sang Turunen auch als Mitglied des Festspielchors bei den Savonlinna-Opernfestspielen Stücke von Wagner, Verdi und anderen Komponisten.

    Die Nightwish-Ära

    Im Jahr 1998 veröffentlichten Nightwish ihr zweites Album Oceanborn.

    Als die finnische Band Waltari, diesmal als Death-Metal-Band, das Musik-Ballett Evankeliumi (auch als Evangelicum bekannt) mit Tänzern, Chor und Orchester sowie zwei (klassischen) Solisten an der Finnischen Nationaloper aufführte, wurde Turunen als eine der beiden Solistinnen engagiert. Sie nahm in der Rolle eines Schutzengels ab Oktober 1999 an zehn ausverkauften Vorstellungen teil.

    In den Jahren 2000 und 2001 war sie mit Nightwish mit den Aufnahmen für das Album Wishmaster sowie der EP Over the Hills and Far Away und der anschließenden Tournee beschäftigt. Im September 2001 schrieb sie sich an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe ein, wo sie sich als Solistin ausbilden ließ. Die Gründe, nach Karlsruhe zu gehen, waren zum einen der gute Ruf der Hochschule, zum anderen aber auch ihr inzwischen großer Bekanntheitsgrad in Finnland und die Tatsache, dass sie an der finnischen Hochschule wegen ihrer Mitgliedschaft in einer Metal-Band von einigen Leuten nicht mehr als klassische Sängerin ernst genommen wurde. An der Hochschule in Karlsruhe dagegen wurde sie als klassische Sängerin, die ihren Lebensunterhalt hauptsächlich mit Metal-Musik verdient, akzeptiert. Insbesondere ihre dortige Professorin sah das nicht als Makel an.

    Im Jahr 2002 nahmen Nightwish das Album Century Child auf. Wie bei den Alben zuvor schrieb der Keyboarder Tuomas Holopainen zunächst die Stücke und schickte Turunen die Liedtexte sowie eine Demoaufnahme mit den bereits aufgenommenen Instrumentalspuren per Post. Mit Hilfe der Demoaufnahme gestaltete sie dann ihre Gesangslinien und die Chorpassagen zur Melodie.

    Im selben Jahr war Tarja Turunen auch zusammen mit einigen befreundeten Musikern in Südamerika unterwegs, um das Liedkonzert Noche Escandinava (spanisch „Skandinavische Nacht“) aufzuführen, wiederum vor ausverkauften Häusern. Auf dem Programm standen Kunstlieder von deutschen und skandinavischen Komponisten wie Jean Sibelius, Richard Strauss und Johannes Brahms, die Turunen dem südamerikanischen Publikum näherbringen wollte, weil Komponisten aus Skandinavien und speziell Finnland dort wenig bekannt waren. Im Anschluss daran begab sie sich mit Nightwish auf eine Welttournee zum weltweit erfolgreichen Album Century Child. Nach der Tournee nahm sich die Band zum ersten Mal seit ihrem Bestehen eine längere Auszeit, die Turunen nutzte, um nach Karlsruhe zurückzukehren und ihr Studium zu beenden.

    Anfang des Jahres 2003 heiratete sie Marcelo Cabuli, den Chef des auf Metal spezialisierten argentinischen Plattenlabels NEMS Enterprises, den sie auf der Südamerika-Tournee zum Album Wishmaster als Chef-Promoter kennengelernt hatte.

    Zu Weihnachten 2004 veröffentlichte sie die Solo-Single „Yhden enkelin unelma“ (finnisch: „Eines Engels Traum“), die in ihrem Geburtsland Finnland Goldstatus erreichte. Die Single schaffte ein Jahr später, rechtzeitig vor Weihnachten 2005, in den finnischen Charts einen Wiedereinstieg auf Platz 1. Im Frühling 2005 nahm sie dann mit Martin Kesici das Duett „Leaving You for Me“ und ein dazugehöriges Musikvideo auf,

    Trennung von Nightwish

    Zum ersten personellen Wechsel in der Besetzung von Nightwish kam es im September 2001, als Sami Vänskä zum Verlassen der Band gezwungen wurde, weil sein langjähriger Freund Tuomas Holopainen sich nicht mehr dazu imstande sah, weiter mit ihm zusammenzuarbeiten.

    Ein weiterer Wechsel bahnte sich an, als sich im Laufe der folgenden Jahre das Verhältnis zwischen Tuomas Holopainen und Turunens Ehemann und Manager Marcelo Cabuli und auch das Verhältnis zwischen Holopainen und Turunen selbst verschlechterte. Turunen verkündete daher im Dezember 2004 den anderen Bandmitgliedern, dass sie nach einem für 2006/2007 geplanten neuen Album und der anschließenden Tournee aus der Band aussteigen und sich ihrer Solokarriere widmen wolle. In diesem Brief wurde Turunen unter anderem vorgeworfen, sich zu oft von den Proben ferngehalten und sich divenhaft benommen zu haben; ihr Ehemann wurde dabei auch für ihr Verhalten verantwortlich gemacht.

    Turunen gab in der darauffolgenden Zeit neben einem Statement zum offenen Brief

    Trotz der Umstände der Trennung ist die künstlerische Wertschätzung zwischen den ehemaligen Bandmitgliedern bestehen geblieben. Holopainen erklärte, dass als Nachfolgerin für Turunen keine ähnlich ausgebildete Sängerin infrage kam, weil Turunen in ihrer Art von Gesang äußerst gut und deshalb nicht durch eine ähnliche Sängerin ersetzbar gewesen sei.

    Solokarriere

    Da Turunen zunächst davon ausging, noch bei einem weiteren Nightwish-Album mitzuwirken, hatte sie das Jahr 2006 für einige Konzerte und die Veröffentlichung ihres bereits im Jahre 2005 aufgenommenen (Solo-) Weihnachtsalbums Henkäys ikuisuudesta (finnisch „Hauch von Ewigkeit“) verplant.

    Entgegen manchen Spekulationen Dieses Soloalbum ist stilistisch im Bereich Symphonic Rock oder Symphonic Metal mit klassischem, „opernhaften“ Gesang einzuordnen.

    Am 26. Oktober 2007 wurde die Single „I Walk Alone“ veröffentlicht, bevor am 16. November 2007 das Album mit dem Titel My Winter Storm erschien und am 7. März 2008 die zweite Single namens „Die Alive“ ausgekoppelt wurde. Da das Weihnachtsalbum noch während der Nightwish-Ära entstand, wurde My Winter Storm häufig als Debütalbum angesehen. Es erreichte in ihrer Heimat Finnland Platinstatus sowie Doppelplatin in Russland und Goldstatus in Deutschland, Ungarn, der Schweiz und der Tschechischen Republik.

    Nach den „Warm-Up-Concerts“ im November und Dezember 2007 begann sie am 7. Mai 2008 die My-Winter-Storm-Tournee durch Europa, Südamerika und Nordamerika.

    Die Tourneeband besteht aus einigen Musikern, die – wie Kiko Loureiro (Angra), Alex Scholpp (Farmer Boys) oder Doug Wimbish – bereits bei den Studioaufnahmen oder beim Schreiben der Songs beteiligt waren. Außerdem stießen dazu Maria Ilmoniemi, die Turunen schon bei den Weihnachtskonzerten begleitet hatte, sowie Max Lilja (Ex-Apocalyptica) und Mike Terrana.

    Im Dezember 2008 nahm Turunen an Doro Peschs „25th Anniversary Concert“ teil, auf dem Doro und Tarja die Stücke „The Seer“ und „Walking with the Angels“ zusammen sangen. Diese Duette wurden auf der Anfang 2009 veröffentlichten Fan-Edition von My Winter Storm, und auf dem neuen Doro-Album Fear No Evil, veröffentlicht.

    Im Dezember 2009 nahm sie ihren Gesangsbeitrag für ein Duett mit Klaus Meine unter dem Liedtitel „The Good Die Young“ auf,

    Am 3. Februar 2010 begannen die Aufnahmen für ihr zweites Rock-Album in den Petrax Studios in Hollola, Finnland. Am 19. Juli erschien die erste Single „Falling Awake“. Das neue Album What Lies Beneath wurde am 3. September 2010 veröffentlicht.

    Am 12. August 2011 wurde auf Turunens offizieller Webseite bekanntgegeben, dass sie sich nach längerer Zusammenarbeit (seit 2006) mit den finnischen Musikern Kalevi Kiviniemi (Orgel), Marzi Nyman (Gitarre) und Markku Krohn (Perkussion) zu einem Projekt namens Harus (finnisch Stag) zusammengeschlossen hat.

    Ende 2012 bekam Turunen ihr erstes Kind, eine Tochter.

    Für das Remixalbum Tubular Beats von Mike Oldfield und Torsten Stenzel, das am 1. Februar 2013 erschien nahm Tarja Turunen den Gesang für das Lied Never Too Far auf.

    Ende August 2013 erschien Tarjas drittes Rockalbum „Colours in the Dark“ (engl. „Farben in der Dunkelheit“).

    Gesangsstil

    Entwicklung

    Parallel zum Besuch des Musikgymnasiums in Savonlinna nahm Tarja Turunen ab dem Alter von 17 Jahren privaten klassischen Gesangsunterricht. Nach der Schule begann sie ein Musikstudium im Fachbereich Kirchenmusik an der Sibelius-Akademie, wo sie neben Gesang auch Klavier studierte. Als ihr Engagement bei Nightwish ihr jedoch nicht mehr genug Zeit für das Studium ließ, unterbrach sie dieses.

    Von 2000 bis 2003 ließ sie sich an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe als Solistin mit der Spezialisierung auf klassischen Gesang in Form des Kunstliedes ausbilden.

    Als klassische Sängerin singt Turunen grundsätzlich mit klassischer Gesangstechnik. Sie erklärte später, dass es in der Anfangszeit von Nightwish schwer gewesen sei, den klassischen Gesang mit dem harten Metalsound so zu verbinden, dass es ihr einerseits Bewegungsfreiheit auf der Bühne erlaubte, andererseits ihre Stimmbänder aber nicht schädigte. daher habe sie sich gegen zusätzlichen Unterricht in Rock-/Pop-Gesang entschieden.

    Ende der 1990er Jahre sorgte die Kombination von harten und schnellen Gitarrenriffs mit klassischem weiblichen Leadgesang in der Metalszene für Aufsehen. Der damals neuartige Musikstil von Nightwish konnte schnell sowohl Kritiker als auch Publikum begeistern.

    Bereits vom ersten Nightwish-Album Angels Fall First (1997) an wurde Turunens Gesang von Kritikern mit Adjektiven wie „engelsgleich“

    Auf späteren Alben wurde der Gesang technisch vielschichtiger. Auf dem Nightwish-Album Oceanborn (1998) brachte Turunen ihre klassische Gesangsausbildung viel stärker ein. So verwendete sie im Stück „Passion and the Opera“ eine Staccato-Koloratur, die an die Arie „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ der Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte erinnert; auch zeigt sich eine bereits damals gut eintrainierte Atemtechnik z. B. im Lied „Sleeping Sun“. Dabei hatte sie damals zunächst schwere Bedenken, dass ihre Gesangsausbildung noch nicht weit genug vorangeschritten war, um die Stücke technisch zu beherrschen.

    Eine Herausforderung anderer Art war die Coverversion von „Over the Hills and Far Away“ (2001), da Turunen hier sehr tief singen musste, weit unterhalb des Stimmumfangs eines durchschnittlichen Soprans. In einem Interview mit dem Breakout-Magazin berichtet sie, dass die Bandmitglieder im Tonstudio von Lachkrämpfen geschüttelt wurden, während sie versuchte, sich auf die Gesangslinien einzusingen. Ein bleibender Vorteil der Bemühungen war, dass sie ihren Stimmumfang im tieferen Bereich erheblich erweitern konnte, was sich auch auf den folgenden Alben bemerkbar machte.

    Bereits für das Album Century Child (2002) experimentierte sie mit einer „rockiger“ klingenden Gesangsstimme, wobei sie zwar die klassische Gesangstechnik beibehielt, jedoch z. B. mit weniger Vibrato sang. Zur Zufriedenheit der Sängerin gelang die Abwandlung des Stils aber erstmals auf dem Album Once (2004):

    Dieser insgesamt etwas tiefere, „rockigere“ Gesang auf Once sowie bei dem Lied „In the Picture“, das sie zusammen mit den Nuclear Blast Allstars aufgenommen hatte, wurde von Kritikern zumeist als erfrischende Abwechslung begrüßt.

    Ihr erstes Solo-Album My Winter Storm (2007) enthält sowohl Stücke, die eher klassischen Kunstliedern ähneln, als auch Rock- und Metalsongs. Auf dem Album singt Turunen daher einige Stücke in einem ausgeprägt klassischen Gesangsstil, die meisten aber mit einer „rockigen“ Gesangsstimme. Dabei kommt es häufiger vor, dass sie ein Lied rockig beginnt, um dann für weit ausladende Melodiebögen in einen ausgeprägt klassischen Gesangsstil zu wechseln.

    In einem Interview erklärte sie, dass sie ihren Stimmumfang erstmals in einem einzigen Album habe voll ausnutzen können:

    Stimmlage und Stimmumfang

    Turunen singt in der Stimmlage Sopran (genauer: lyrischer Sopran),

    Im Laufe ihrer bisherigen Karriere hat Turunen einen Stimmumfang von drei Oktaven entwickelt. Ein weiter Stimmumfang zeigt sich auch auf dem Album My Winter Storm, wo sie im Lied „The Seer“ mit dem Ton f der kleinen Oktave ihren bisher niedrigsten Ton gesungen und in einem anderen Lied mit dem Ton d′′′ der dreigestrichenen Oktave den bisher höchsten auf einem ihrer Alben gesungenen Ton benutzt hat.

    Weitere Beispiele für Gesang im höheren Stimmbereich sind z. B. „Stargazers“ (von Oceanborn), „The Phantom of the Opera“ und „She is My Sin“ (von Wishmaster); als Beispiele für Gesang im tieferen Stimmbereich können z. B. „Over the Hills and Far Away“ (von der gleichnamigen EP) und „Ever Dream“ (von Century Child) genannt werden.

    Rezeption

    Turunens Gesang wird von Kritikern als bemerkenswert kraftvoll

    Turunen galt bis zum Ende der Zusammenarbeit mit Nightwish als „Aushängeschild“ der Band,

    Ein sehr großes Medieninteresse rief die öffentlich ausgetragene Trennung von Nightwish hervor, wobei auch Turunens Charakter Gegenstand öffentlicher Diskussionen wurde. Die verbliebenen Bandmitglieder führten als einen Grund für die Trennung an, dass Turunen geldgierig geworden sei.

    Turunens Ehemann Cabuli erwiderte auf die Fragen von Fans zu diesem Thema, dass die Gewinnaufteilung in den Anfangsjahren der Band festgelegt worden sei. Andere Bandmitglieder hätten dabei eine höhere Gewinnbeteiligung bekommen, worüber sich Turunen nie beschwert habe.

    Den größten Bekanntheitsgrad und damit das intensivste Medienecho hat Turunen in ihrer Heimat Finnland. Im Dezember 2003 wurde sie, zusammen mit anderen Personen von großem öffentlichem Interesse, von der finnischen Präsidentin Tarja Halonen anlässlich des finnischen Unabhängigkeitstages in den Präsidentenpalast eingeladen. Dieses Ereignis wurde für 2 Millionen finnische Fernsehzuschauer live übertragen. Als sie im Dezember 2007 begleitet vom Kammerorchester Tapiola Sinfonietta verschiedene Versionen der finnischen Nationalhymne „Maamme“ (finnisch: „Unser Land“) zur Feier des 90. Jahrestages der finnischen Unabhängigkeit darbot, wurde das Konzert im finnischen Fernsehen ebenfalls live übertragen.

    In Deutschland beschränkt sich ihre Bekanntheit bisher im Wesentlichen auf die Metal- und die Schwarze Szene. Einen breiteren Widerhall in den deutschen Medien erreichte sie im Zusammenhang mit der Echo-Nominierung und am 30. November 2007, als sie die Gelegenheit hatte, mit ihrer Livedarbietung von „I Walk Alone“ 8,8 Millionen ZDF-Fernsehzuschauer auf den Abschiedskampf von Regina Halmich einzustimmen.

    Da Turunen die reine klassische Musik nur in Form von Nebenprojekten (Weihnachtskonzerte, Noche Escandinava, Savonlinna-Opernfestspiele) betreibt, erzielt sie in der Klassik-Szene kein großes Medienecho. Sie ist aber auch dort gerne gesehen, da sie ein junges Publikum anzieht, das sich sonst für Klassik wenig interessieren würde, und da sie aufgrund ihrer Bekanntheit häufig für ausverkaufte Vorstellungen sorgt.

    Diskografie

    Singles

    • 2004: „Yhden enkelin unelma“
    • 2005: Martin Kesici mit Tarja Turunen – „Leaving You for Me“
    • 2006: „You Would Have Loved This“ (nur in Finnland veröffentlicht)
    • 2007: „I Walk Alone“
    • 2008: „Die Alive“
    • 2009: „Enough“ (nur in Großbritannien und nur digital veröffentlicht)
    • 2009: „Maailman kauneimmat joululaulut“ (nur durch den Tarja-Webshop zu beziehen; enthält nur die drei Lieder auf dem gleichnamigen Album, an denen Turunen als Interpretin beteiligt ist)
    • 2010: „Falling Awake“
    • 2010: „I Feel Immortal“
    • 2010: „Until My Last Breath“
    • 2011: „Underneath“
    • 2012: „Into the Sun“ (nur digital veröffentlicht)
    • 2013: „Victim of Ritual“
    • 2013: „500 Letters“

    Alben

    • 2006: Henkäys ikuisuudesta
    • 2007: My Winter Storm
    • 2010: What Lies Beneath
    • 2012: Act 1 (Live-Album)
    • 2013: Colours in the Dark
    • 2014: Beauty & the Beat (Live-Album mit Tarja Turunen & Mike Terrana)
    • 2015: Luna Park Ride (Live-Album)

    EPs

    • 2008: The Seer
    • 2014: Left In The Dark

    Mit Nightwish

    • 1996: Nightwish (Demo)
    • 1997: Angels Fall First
    • 1999: Oceanborn
    • 2000: Wishmaster
    • 2001: Over the Hills and Far Away (EP)
    • 2001: From Wishes to Eternity (Live-Album)
    • 2002: Century Child
    • 2004: Once
    • 2004: Tales from the Elvenpath (Best-Of-Album)
    • 2005: Highest Hopes (Best-Of-Album)
    • 2006: End of an Era (Live-Album)
    • 1997–2005: 13 Singles

    Weitere Veröffentlichungen

    • 1996: Savonlinnan Taidelukion Romeo ja Julia (Musicalprojekt des Musikgymnasiums von Savonlinna mit Tarja Turunen als Solistin; nur noch auf Musikkassette erhältlich)
    • 2001: Anssi Tikanmäen yhtye feat. Tarja Turunen – „Tuulikello“ (auf dem Album Perinteinen pop-levy von Anssi Tikanmäen yhtye)
    • 2001: Beto Vázquez Infinity feat. Tarja Turunen – „Promises Under the Rain“ (auf der EP Battle of Valmourt von Beto Vázquez Infinity)
    • 2001: Beto Vázquez Infinity feat. Tarja Turunen – „Until Dawn (Angels of Light)“, „Wizard“, „Sadness in the Night“, „The Laws of the Future“ und „Promises Under the Rain“ (auf dem Album Beto Vázquez Infinity)
    • 2004: Noche Escandinava II – A Finnish evening from Buenos Aires, Argentina, April 24th 2004 (Konzertalbum mit Tarja Turunen als Solistin)
    • 2005: Schiller feat. Tarja Turunen – „Tired of Being Alone“ (auf dem Album Day and Night)
    • 2007: Nuclear Blast Allstars feat. Tarja Turunen – „In the Picture“ (auf dem Album Into the Light)
    • 2009: Doro feat. Tarja Turunen – „Walking with the Angels“ (auf dem Album Fear No Evil)
    • 2009: „Maa on niin kaunis“, „Arkihuolesi kaikki heitä“ und „Heinillä härkien“ (auf dem Weihnachtsalbum Maailman kauneimmat joululaulut mit den Interpreten Tarja Turunen, Jari Sillanpää, Irina, Maria Lund, Veeti Kallio und Mikko Kuustonen)
    • 2010: Scorpions feat. Tarja Turunen – „The Good Die Young“ (als Single zum Herunterladen veröffentlicht, außerdem auf dem Album Sting in the Tail und als Bonustrack auf einer exklusiven Version der „Falling Awake“-Single, die nur über Turunens offiziellen Webshop zu beziehen ist)
    • 2013: Within Temptation feat. Tarja Turunen - „Paradise (What About Us?)“

    Siehe auch

    • Liste der Lieder von Tarja Turunen

    Literatur

    •  Mape Ollila, Olga Pohjola: Once Upon a Nightwish. The Official Biography 1996–2006. Deggael Communications, Torpinkylä 2007, ISBN 978-952-99749-2-4.

    Weblinks

    Belege

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    7. Nightwish: Interview mit Tuomas Holopainen auf der From Wishes to Eternity-DVD
    8. Mape Ollila, Olga Pohjola: Once Upon a Nightwish. The Official Biography 1996–2006, Deggael Communications, Torpinkylä 2007, S. 54.
    9. Matthias Mineur: Nightwish. Suomi Superstars im EMP 4/99, S. 26.
    10. Mape Ollila, Olga Pohjola: Once Upon a Nightwish. The Official Biography 1996–2006, Deggael Communications, Torpinkylä 2007, S. 52–54.
    11. Mape Ollila, Olga Pohjola: Once Upon a Nightwish. The Official Biography 1996–2006, Deggael Communications, Torpinkylä 2007, S. 69.
    12. Mape Ollila, Olga Pohjola: Once Upon a Nightwish. The Official Biography 1996–2006, Deggael Communications, Torpinkylä 2007, S. 65.
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