Luciano Pavarotti [Tenor]

  • Luciano Pavarotti (* 12. Oktober 1935 in Modena; † 6. September 2007 ebenda) war ein italienischer Tenor und gilt über die Grenzen der Oper und Klassik hinaus als einer der bedeutendsten Tenöre seiner Zeit. Als Mitglied der Drei Tenöre und als Duettpartner vieler Pop-Künstler wurde Pavarotti zum Superstar. Seinen Ruhm nutzte er auch mit Benefizkonzerten für Flüchtlinge, das Rote Kreuz und zur Rettung des Regenwaldes.

    Leben und Wirken

    Luciano Pavarotti war der Sohn des Bäckers Fernando Pavarotti (1913 – 24. Mai 2002) und dessen Frau Adele Venturi (1916 − 10. Januar 2002), Zunächst wollte er Lehrer werden, daher studierte er an der „Scuola delle Magistrale“ Pädagogik und unterrichtete auch zwei Jahre lang als Volksschullehrer in Modena. Außer in seiner Bäckerei war sein Vater auch als Tenor im Chor der Stadt Modena tätig, schlug aber wegen zu hoher Nervosität den Sängerberuf aus. Im Chor machte auch sein Sohn Luciano seine ersten Gesangserfahrungen. 1956 beschloss Luciano Pavarotti, den Gesang zum Beruf zu machen, und begann, zunächst bei Arrigo Pola in Modena sowie später bei Ettore Campogalliani in Mantua klassischen Gesang zu studieren. Nebenher arbeitete er als Versicherungsvertreter, um sich das Studium, das über sechs Jahre dauerte, finanzieren zu können.

    Pavarotti debütierte 1961 am Opernhaus von Reggio nell’Emilia als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“, seiner späteren Paraderolle, und gewann einen internationalen Gesangswettbewerb. Teil des Preises war das Debüt als Rodolfo in Puccinis La Bohème im Opernhaus von Modena. Dirigent der Aufführung war Leone Magiera, sein damaliger Jugendfreund; später war er jahrzehntelang sein Pianist bei Liederabenden. Außerdem war er der damalige Ehemann von Mirella Freni. Die Aufführung wurde von der RAI live übertragen. Es folgten Einladungen verschiedener italienischer und internationaler Opernhäuser, wie Amsterdam, Covent Garden, die Wiener Staatsoper (Debüt als Rodolfo in La Bohème am 24. Februar 1963), Zürich und Glyndebourne.

    1965 trat er mit Joan Sutherland und ihrem Ehemann Richard Bonynge zusammen auf einer Tournee in den USA und Australien auf, ein Jahr später debütierte er an der Mailänder Scala. Auf Vermittlung des Decca-Managers Terry McEwen engagierte Pavarotti ab 1967

    Breslin organisierte für ihn sein Debüt an der Met 1968. Weitere Auftritte erfolgten in Barcelona, Paris, London sowie bei den Salzburger Festspielen (1978 als italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, 1983 in der Titelpartie von Mozarts Idomeneo).

    1981 gründete er in Philadelphia einen Wettbewerb für junge Sänger und begann, die Anzahl seiner Auftritte auf der Bühne zu reduzieren. Er trat dagegen häufiger in Konzerten und im Fernsehen auf. Sein Debüt als Regisseur gab Pavarotti 1988 an der Oper von Venedig (La Favorita von Gaetano Donizetti).

    Breslin gelang es, durch einen gemeinsamen Auftritt von Pavarotti mit den beiden Tenören Plácido Domingo und José Carreras in einer weltweit übertragenen Sportveranstaltung aus dem Opernstar Pavarotti einen Pop- und Superstar zu machen. Das Konzert der drei Tenöre in den römischen Caracalla-Thermen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 am 7. Juli 1990 erreichte etwa eine Milliarde Fernsehzuschauer in aller Welt. Das Gesangstrio popularisierte Opernarien und konnte mit diesem Programm bei ihren folgenden Tourneen Fußballstadien und Sportarenen mit Zuhörern füllen. Die Arie Nessun dorma (Vincerò! Vincerò!) gehört zu den berühmtesten und erfolgreichsten Opernarien und hat Pavarotti wahrscheinlich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Italien zum Gipfel seines Ruhmes geführt. Die Musikwelt kritisierte die astronomisch hohen Gagen als Kommerzialisierung sowie eine Banalisierung des Opernrepertoires.

    Im Jahr 1999 feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Auf Betreiben seiner neuen Lebensgefährtin Nicoletta Mantovani trennte sich Pavarotti nach 36 Jahren im Jahre 2002 von seinem Manager und Vertrauten Herbert Breslin. Dieser wiederum veröffentlichte zwei Jahre später eine Biografie über Pavarotti, die trotz aller Bewunderung Breslins als eine Anhäufung von Indiskretionen und Ressentiments aufgefasst wurde und Unbehagen bei den Rezensenten auslöste.

    Im Jahr 2004 verkündete Pavarotti nach drei gefeierten Aufführungen von Puccinis Tosca an der Metropolitan Opera in New York das Ende seiner Bühnenkarriere. Als Konzertsänger blieb er weiterhin im Rahmen von Tourneen, die ihn um die ganze Welt führten, in Liederabenden, Arenakonzerten und Open Air-Konzerten aktiv. Im Jahr 2005 entschloss er sich zu einer großen Abschiedstournee, die aufgrund einer Krebserkrankung abgebrochen werden musste.

    Seinen letzten großen Auftritt hatte er bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, wo er die Arie Nessun dorma mit dem Dirigenten Leone Magiera und seinem Orchester vorgetragen hatte. Magiera machte in seinem Buch Pavarotti. Visto da Vicino bekannt, dass Pavarotti wegen seiner fortgeschrittenen Erkrankung nicht mehr gesungen habe, sondern nur noch ein Playback verwenden wollte.

    Ehen und Familie

    1960 heiratete Pavarotti Adua Veroni; das Paar bekam die drei Töchter Lorenza, Cristina und Giuliana. Die Ehe wurde im Jahre 2000 geschieden. Pavarotti wurden viele Affären nachgesagt, die seine Frau duldete, bis sie ihn 1993 aufgrund von Urlaubsaufnahmen mit Nicoletta Mantovani (* 1969) in einer Illustrierten aus ihrer gemeinsamen Wohnung warf. Er hatte Nicoletta Mantovani 1993 kennengelernt, sie arbeitete in einer Konzertagentur seit 1992 für die alljährliche Konzertreihe »Pavarotti & Friends« in Modena. Zunächst war sie im Büro und dann als seine persönliche Sekretärin tätig.

    Im Januar 2003 brachte Nicoletta Mantovani Zwillinge zur Welt, von denen jedoch der Sohn nach Komplikationen bei der Geburt verstarb. Wegen langwieriger Scheidungsverhandlungen und hoher finanzieller Forderungen Aduas konnte Pavarotti Nicoletta Mantovani erst im Dezember 2003 heiraten. Aufgrund von Behauptungen zweier Freundinnen Pavarottis, er habe sich kurz vor seinem Tode über die Geldgier von Nicoletta Mantovani beklagt, verklagte diese die beiden auf eine Entschädigung von 30 Mio. Euro wegen Verleumdung.

    Krankheit und Tod

    Anfang Juli 2006 wurde bei Luciano Pavarotti Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Wenige Tage nach der Diagnose unterzog er sich in New York einer Duodenopankreatektomie, bei der die Bauchspeicheldrüse und der Tumor entfernt wurden. Für die verbleibenden Monate des Jahres 2006 wurden allerdings alle Auftritte abgesagt.

    Pavarotti kündigte danach an, in seine Heimat Italien zurückkehren zu wollen, um sich dort zu erholen und anschließend seine Ende Juni 2006 in London wegen Krankheit abgebrochene Abschiedstournee rund um die Welt fortzuführen.

    Im August 2007 wurde Pavarotti wegen einer Lungenentzündung erneut ins Krankenhaus eingeliefert. Anfang September 2007 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Am 4. September wurde er nach Hause entlassen und sollte dort von Ärzten weitergepflegt werden. Am 6. September um 5:00 Uhr morgens (MEZ) starb er im Alter von 71 Jahren an Nierenversagen.

    Vom 6. bis 8. September 2007 nahmen an die 100.000 Menschen Abschied von Pavarotti, der im offenen Sarg im Dom San Geminiano in Modena aufgebahrt war. Die vom Fernsehen weltweit übertragene Trauermesse im Dom am 8. September zelebrierte Erzbischof Benito Cocchi, der auch ein Beileidswort von Papst Benedikt XVI. verlas. Musikalisch untermalt wurde die Feier vom Chor der Stadt Modena sowie von der Sopranistin Rajna Kabaiwanska, dem Flötisten Andrea Griminelli und dem Tenor Andrea Bocelli. Zudem wurde ein Videomitschnitt des Panis angelicus von César Franck in der gemeinsamen Interpretation Pavarottis mit seinem Vater gezeigt. Zu Ehren von Pavarotti flog während seiner Beerdigung eine Formation von zehn Kampfjets der Kunstflugstaffel „Frecce Tricolori“ und hinterließ einen Kondensstreifen in den Farben der italienischen Flagge, grün-weiß-rot. Dies geschieht in der Regel nur bei Staatsbegräbnissen.

    Vermögen

    Über die Höhe von Pavarottis Erbschaft liegen sehr widersprüchliche Angaben und Schätzungen vor. Die britische Tageszeitung Daily Telegraph beziffert diese mit 250 Mio. £, was neben seiner Kunstsammlung mit Matisse-Gemälden und Restaurants auch den Grundbesitz und Immobilien in New York City, Barbados, Italien und Monte Carlo umfasst.

    1996 wurde er wegen Steuerhinterziehung in den Jahren 1989 bis 1991 angeklagt:

    Bei der Testamentseröffnung schien es zunächst, dass Pavarotti anstelle eines Millionen-Vermögens angeblich 18 Mio. Euro Schulden hinterließe. Testamentsvollstrecker Giorgio Cariani gab jedoch zu bedenken: „Wir stehen bei der Inventur noch ganz am Anfang.“

    Nach einem Interview von Mantovanis Rechtsanwältin in der Tageszeitung Quotidiano Nazionale soll sich Pavarottis Witwe zehn Monate nach Pavarottis Tod mit den drei Töchtern über eine gütliche Teilung des Erbes geeinigt haben.

    Bedeutung

    Luciano Pavarotti war einer der berühmtesten Tenöre aller Zeiten, einer der bekanntesten Vertreter der Kunstgattung Oper und zusammen mit Maria Callas der bestverkaufte Klassikstar. In der Zeit seiner Hochblüte verkaufte er doppelt so viele Tonträger wie Carreras und Domingo (die beiden anderen der Drei Tenöre) zusammen. Er war der erste Klassikkünstler, dessen CD-Aufnahmen die Pop-Hitparaden erreichten und bei den Verkaufszahlen in die des Popbereichs eindrangen.

    Zu Beginn seiner Karriere war Pavarotti ein leichter lyrischer Tenor – ideal für die Partien von Bellini, Donizetti und des jungen Verdi. Im Laufe der Zeit entwickelte sich seine Stimme jedoch auch in Richtung dramatischerer Partien bis hin zum Verismo, jener Gattung Oper, die von Puccini, Mascagni und Leoncavallo begründet wurde, vom täglichen Leben der Durchschnittsbevölkerung erzählt und von sehr dramatischer Musik geprägt ist.

    Laut Herbert von Karajan war Pavarotti ein Jahrhunderttenor, eine Stimme, die es alle 100 Jahre nur einmal gebe. Bei der letzten Opernaufführung unter Herbert von Karajans Leitung sang Luciano Pavarotti die Partie des Cavaradossi (Tosca von Giacomo Puccini, Osterfestspiele Salzburg, 1989).

    Die Opern-Gesamtaufnahmen Pavarottis werden als herausragende Werke der Vokalkunst angesehen. Gerade der große Erfolg im Bereich der Plattenverkäufe und der Aufstieg zu einem Superstar, der die Grenzen vom Klassik- zum Popstar überschritt, brachte ihm jedoch auch Kritik von Puristen und Kritikern ein. Auch wurde immer wieder behauptet, Pavarotti habe selbst gesagt, er könne keine Noten lesen. ununterbrochenem Applaus.

    Neben seiner Bühnenkarriere verfolgte er eine genauso erfolgreiche Konzertkarriere, die in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreichte. Bereits vor den Konzerten der 3 Tenöre gab Pavarotti ein Open Air Konzert im Londoner Hyde Park im Jahr 1992 vor 250 000 Menschen und im Jahr 1993 sein größtes im New Yorker Central Park vor 500 000 Zuhörern, was das bestbesuchte Klassikkonzert eines Solokünstlers bisher darstellt.

    Nebenbei verfolgte er auch konsequent die Sparte des Crossovers mit den sogenannten „Pavarotti-and-Friends“-Konzerten, in denen er mit vielen aktuellen Popstars Duette aufnahm, die insgesamt über 10 Millionen Mal verkauft wurden. Die Single Miss Sarajevo mit Bono von U2 erreichte Platz 6 in den britischen Popcharts und Platz 1 in Lettland.

    In seiner Karriere hat Pavarotti an allen großen internationalen Bühnen der Welt gesungen und mit nahezu allen großen Dirigenten seiner Zeit zusammengearbeitet. Zu seinen Gesangspartnerinnen zählten neben Joan Sutherland und Mirella Freni vor allem Montserrat Caballé, Maria Chiara, Ileana Cotrubaș und Kiri Te Kanawa.

    Stimme

    Vom Tenore lirico zum Tenore lirico spinto

    Luciano Pavarottis Stimmfach war zu Beginn seines Sängerlebens ein heller lyrischer Tenor (Tenore lirico), der ohne Mühe die Höhen erreichte. Die Leichtigkeit seiner Stimmführung und der strahlende, silberne Klang seiner Stimme erweckten die Aufmerksamkeit der Sopranistin Joan Sutherland und ihres Ehemanns, des Dirigenten und Belcanto-Spezialisten Richard Bonynge. Mitte der 1960er Jahre suchten sie für Sutherland eine passende Tenorstimme, um das damals vernachlässigte Belcanto-Repertoire von Bellini und Gaetano Donizetti wiederzubeleben. Pavarotti nahm 1965 ihre Einladung zu einer USA- und Australien-Tournee an und legte damit den Beginn zu einer langjährigen Zusammenarbeit und Ausbildung bei Sutherland. Seine Koloraturfähigkeit und Atemtechnik war bis dahin nur mangelhaft ausgebildet.

    Am 25. Februar 1976, als er gerade über 40 Jahre alt war, sang er den Arturo in Vincenzo Bellinis „I Puritani“, und wechselte damit auf Anraten seines Managers Herbert Breslin vom Belcanto zu den dramatischen und heroischen Partien des Tenore lirico spinto. Unmittelbar darauf feierte ihn das US-Magazin Newsweek in einer Titelgeschichte als „The Great Pavarotti“, eine Anspielung auf „The Great Caruso“. Hier entwickelte er reichere Klangfarben und Schattierungen und perfektionierte seine Phrasierung.

    Pavarottis Stimme war gekennzeichnet durch ein ungewöhnliches Maß an Kopfresonanzen, was im Laufe seiner Karriere noch ausgeprägter wurde. Sie erhielt dadurch einen hellen, vibrierenden Klang, die sie unverwechselbar machte. Gegen Ende seiner Karriere hatte jedoch Pavarotti bei den hohen Tönen immer wieder Aussetzer.

    Repertoire

    Da Pavarotti nur in italienischer Sprache sang, wies sein Repertoire lediglich 18 Opernpartien auf, das französische Repertoire fehlte fast ganz. Lediglich die Decca-Aufnahme der „Regimentstochter“ ist in der französischen Originalsprache aufgezeichnet. Eine weitere Ausnahme ist seine Interpretation von dem 1985 aufgenommenen We Are the World von Michael Jackson und Lionel Richie, das er zusammen mit der Band Boyzone, Alex Britti, Mariah Carey, Joe Cocker, Gloria Estefan, B.B. King, Ricky Martin, Gianni Morandi, Laura Pausini, Lionel Richie, Renato Zero und Zucchero coverte. Die Erlöse gingen an Kinderhilfen in Guatemala und dem Kosovo. In der 1969 unter Georg Solti entstandenen Einspielung des Hervorgehoben werden die Klarheit der Intonation, die Genauigkeit seiner Diktion und besonders die eruptiven, euphorischen und auftrumpfenden Arien, die er kraftvoll und brillant wie kein Anderer zu gestalten verstand.

    Ehrungen (Auszug)

    • 1976 Komtur des Verdienstordens der Italienischen Republik
    • 1979 Grammy für „Best Classical Vocal Soloist Performance“; in den nächsten Jahren folgten vier weitere Grammies.
    • 1980 Großoffizier des Verdienstordens der Italienischen Republik
    • 1988 Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik
    • 1989 ehrte ihn die Hamburgische Staatsoper mit der Ernennung zum Hamburger Kammersänger.[30]
    • 1998 erhielt er den „Grammy Legend Award“.
    • 2001 wurde Pavarotti der World Social Award sowie der Nansen-Flüchtlingspreis verliehen.
    • 2005 Ehrenbürger von London
    • Offizier der Ehrenlegion
    • Komtur des Kulturverdienstordens
    • 2013 Classic Brit Award (Lifetime Achievement Award)

    Diskografie (Auswahl)

    Kompilationen

    • Best Of Pavarotti & Friends - The Duets (DE: #65)

    Literatur

    Autobiographien

    • Luciano Pavarotti mit William Wright: Ich, Luciano Pavarotti. Noack-Hübner, München 1987, XVI, 236 S., Ill.
    • Luciano Pavarotti mit William Wright: Meine Welt – mein Leben. Kindler, München 1995, 400 S.

    Biographien und Studien

    • Jürgen Kesting: Luciano Pavarotti. Ein Essay über den Mythos der Tenorstimme. Econ, Berlin 1991, 192 S., Gebunden, ISBN 3-430-15385-9
    • Adua Pavarotti: Life With Luciano. Rizzoli 1992, 159 S., ISBN 0-8478-1573-0 (engl.)
    • Leone Magiera: Pavarotti. Mythos, Methode und Magie. Schweizer Verlagshaus Schott, Zürich, Mainz 1992, 162 S., Ill., Notenbeispiele und stimmtechnischer Anhang
    • Herbert Breslin, Anne Midgette: The King & I. The Uncensored Tale of Luciano Pavarotti’s Rise to Fame by His Manager, Friend and Sometime Adversary. Doubleday Books, New York 2004, ISBN 0-385-50972-3
    • Alberto Mattioli: Big Luciano. Pavarotti, la vera storia. Mondadori, Milano 2007, 196 S., ISBN 978-88-04-57574-0
      Der italienische Regisseur Gabriele Muccino wird das Buch ab Sommer 2008 in einer sechsteiligen Fernseh-Serie verfilmen.
    • Adrian Hollaender: Der ganz private Pavarotti. Addio, Luciano! Amalthea Signum, Wien 2007, 152 S., ISBN 978-3-85002-634-5
    • Leone Magiera: Pavarotti. Visto da Vicino. Edizioni Ricordi, Milano 2008, ISBN 978-88-7592-813-1
    • Felix Scheuerpflug, Edwin Tinoco, Thomas Reitz: Luciano Pavarotti. Mit einem Vorwort von Lorenza, Cristina und Giuliana Pavarotti. Heyne, München 2008, 240 S., ISBN 978-3-89910-401-1

    Filmografie

    • Geliebter Giorgio. (OT: Yes, Giorgio). Spielfilm, USA, 1982, Regie: Franklin J. Schaffner
    • Ustinov trifft Pavarotti. (OT: Ustinov Meets Pavarotti). Peter Ustinov im Gespräch mit Luciano Pavarotti, Großbritannien, 1993, Regie: Philip Saville, Produktion: BBC, Besprechung:[33]
    • Luciano Pavarotti. Dokumentation, Deutschland, 2010, 55 Min., Buch und Regie: Esther Schapira, Produktion: hr, ARD, Reihe: Legenden, Erstsendung: 6. September 2010, Filmankündigung in der ARD.

      Konzert- und Opernaufnahmen: Luciano Pavarotti in der Internet Movie Database (englisch)

    Verschiedenes

    Pavarotti erhielt von seiner Gesangspartnerin und Mentorin Joan Sutherland den Spitznamen »Big P.«.

    In seinen letzten Lebensjahren benutzte der an Übergewicht leidende Pavarotti einen Elektrowagen hinter der Bühne, der in Anspielung auf den Wagen des Papstes scherzhaft „Pavamobil“ genannt wurde.

    Um sein Übergewicht zu verringern, hatte Pavarotti gleich zwei Diätärzte angestellt und wohnte auch bei ihnen.

    Weblinks

    Nachrufe

    Einzelnachweise

    1. Fernando Pavarotti, Rodovid, freies Ahnenarchiv
    2. a b „Zum Gedenken an Luciano Pavarotti“, ZDF, 7. September 2007 (Memento vom 10. September 2007 im Internet Archive)
    3. Die Arie des Rodolfo („Che gelida manina“) aus dieser Aufführung ist auf verschiedenen Sammelrecitals von Pavarotti zu hören.
    4. a b „'The King and I': A Fight at the Opera“, New York Times, 12. Dezember 2004, (nur mit Cookies)
    5. „Herbert Breslin – The man behind Pavarotti“, La Scena Musicale by Norman Lebrecht, 28. Oktober 2004
    6. „A Night at the Opera“, Washington Post, 17. Oktober 2004
    7. „Das hohe und das hohle C“, FAZ, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 9. Oktober 2005, Nr. 40, Seite 28 von Jürgen Kesting
    8. „Dirigent: «Pavarotti hat nicht mehr live gesungen»“, news,ch, 9. April 2008
    9. „Pavarottis Playback-Auftritte. Die zwei Tenöre“, Süddeutsche Zeitung, 8. April 2008
    10. „Love At Sixty For Luciano And Nicoletta“, Corriere della Sera, 6. September 2007
    11. „Erbstreit: Witwe verklagt Pavarotti-Geliebte“, Die Presse, 26. November 2007
    12. „Luciano Pavarotti ist tot“, Die Zeit, 6. September 2007
    13. „Italien verneigt sich vor Luciano Pavarotti“, Die Welt, 8. September 2007
    14. „Bewegender Abschied für Luciano Pavarotti“, Tagesspiegel, 8. September 2008
    15. knerger.de: Das Grab von Luciano Pavarotti
    16. „Pavarotti 'changed will' in favour of first wife“, Daily Telegraph, 12. September 2007
    17. „Luciano Pavarotti, 71: Famed tenor“, The Star, 6. September 2007
    18. „Ein grosser Tenor“, St. Galler Tagblatt, 7. September 2007
    19. „Pavarotti tax trial adjourned“, BBC, 2. Mai 2001
    20. „Pavarotti muss wegen Steuerhinterziehung vor Gericht“, Rheinische Post, 16. Februar 2001
    21. „Pavarottis arme, reiche Erben“, Tagesspiegel, 23. Oktober 2007
    22. a b „Pavarotti-Nachlass: Zwei Familien, zwei Testamente“, Die Presse, 19. September 2007
    23. „Pavarottis Erbschaft: Witwe einigt sich mit Töchtern“, Die Presse, 30. Juni 2008
    24. „Worte der Woche“ Die Zeit, Nr. 31, 1997
    25. „Luciano Pavarotti ist tot“ Tagesspiegel, 6. September 2007
    26. „Eine Jahrhundertstimme ist verstummt“, Spiegel Online, 6. September 2007
    27. „Tenorale Breitenwirkung“, NZZ, 6. September 2007
    28. a b „Heute Nacht soll niemand schlafen“, FAZ, 6. September 2007, von Jürgen Kesting
    29. „Big P. ist tot. Stimme und Repertoire“, wissen.de
    30. Kammersänger Pavarotti. In: Hamburger Abendblatt vom 2. März 1989.
    31. Zitiert in: „Ein Instinktmusiker par exzellence“, FAZ, 6. September 2007
    32. Zitiert in: Pavarotti in der F.A.Z.-Kritik. „Schier unendlicher Atem“, FAZ, 6. September 2007
    33. Besprechung: Ustinov trifft Pavarotti von Ralf Schlüter: „Menschliche Muppetshow“, Berliner Zeitung, 29. November 1994
    34. „Tenorale Breitenwirkung“, NZZ, 6. September 2007
    35. „Soap Opera“, The Sunday Times, 9. September 2007

    Der Text ist unter der Lizenz "Creative Commons Attribution/Share Alike" verfügbar. Zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind auf der Seite von Creative Commons beschrieben. Ursprüngliche(r) Autor(en) des verwendeten Textes.